Nachname:
Dührssen
Vorname:
Annemarie
Epoche:
20. Jahrhundert
Arbeitsgebiet:
Psychiatrie
Psychoanalyse
Psychotherapie
Geburtsort:
Berlin
* 22.11.1916
† 25.07.1998
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Psychiaterin, Psychotherapeutin und Wegbereiterin für die Anerkennung psychotherapeutischer Verfahren

 

Annemarie Luise Christine Dührssen (1916-1998) wurde am 22. November 1916 in Berlin-Lankwitz geboren (Vater: Rudolf Dührssen, Mutter: Frieda geb. Brandt). Sie studierte Medizin an den Universitäten Berlin, Bonn und München, spezialisierte sich als Fachärztin für Innere Medizin an der Charité in Berlin und promovierte 1943 bei dem Internisten Richard Siebeck. Ab 1944 war sie Mitarbeiterin im Deutschen Institut für psychologische Forschung und Psychotherapie, dem sog. „Göring-Institut“ in Berlin (AM 2020).

 

Von 1942 bis 1945 absolvierte Dührssen eine berufsbegleitende psychoanalytische Ausbildung am Deutschen Institut für Psychologische Forschung und Psychotherapie in Berlin; ihre Lehrer waren Felix Boehm, Werner Kemper, Carl Müller-Braunschweig, John F. Rittmeister und Harald Schultz-Hencke. 1945 wurde sie Mitglied in der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG). Von 1946 bis 1949 absolvierte sie eine psychiatrische Facharztweiterbildung bei Rudolf Thiele an der Charité.

 

Ab 1949 war sie als Mitarbeiterin des Zentralinstituts für psychogene Erkrankungen der Versicherungsanstalt Berlin tätig. 1951 übernahm sie die dort Leitung der Abteilung für Kinder und Jugendliche. 1965 übertrug man ihr die Leitung des gesamten Instituts, die sie bis 1984 innehatte.

Dührssen war Mitgründerin und Mitherausgeberin der Zeitschriften Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie (1952) und Zeitschrift für psychosomatische Medizin und Psychoanalyse (1954). Von 1971 bis 1974 war sie die Vorsitzende der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG).

Ab 1976 war sie parallel zur Leitung des Zentralinstituts für psychogene Erkrankungen Inhaberin des Lehrstuhls für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Charlottenburg der Freien Universität Berlin. 1985 wurde sie emeritiert. Daneben war sie Honorarprofessorin an der Pädagogischen Hochschule Berlin für das Fach Sonderschulpädagogik und an der Universität Kiel für das Fach Psychotherapie und Psychoanalyse. Sie war Mitglied in mehreren Gremien: Sachverständigenkommission zur Psychiatrie-Enquete, WHO Advisory Board, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Gutachterin der Deutschen Forschungsgemeinschaft und für die Kassenärztliche Bundesvereinigung. 

 

In ihrem späten disziplinhistorischen Buch Ein Jahrhundert Psychoanalytische Bewegung in Deutschland (1994) befasste sie sich kritisch mit der Rolle der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV) und der DPG während der Zeit des Nationalsozialismus. Aufgrund der damit ausgelösten heftigen Kontroversen verzichtete Dührssen 1997 auf ihre Ehrenmitgliedschaft in der DPG (2021).

 

Dührssen gilt als Vordenkerin und Wegbereiterin der Anerkennung der analytischen Psychotherapie in Deutschland. Sie war maßgeblich daran beteiligt, dass diese 1967 in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen aufgenommen wurde. Sie engagierte sich insbesondere für die Verständigung zwischen Psychoanalyse und Psychiatrie.

Annemarie Dührssen starb am 25. Juli 1998 in Berlin.

 

Ausdifferenzierung der Konzeption der Psychotherapie und vergleichende Analysen

In den 1950er Jahren entwickelte Dührssen eine Sonderform der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie, die „dynamische Psychotherapie“. Diese orientiert sich am Alltagserleben der Klient*innen und konzentriert sich vor allem an aktuellen Konflikten, die zu bearbeiten sind. Sie interessierte sich zudem insbesondere für psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Das 1954 publizierte Lehrbuch Psychogene Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen gilt als Standardwerk der Kinder- und Jugendpsychotherapie. Darin orientiert Dührssen (1954) sich weniger an der Freud‘schen Libidotheorie, sondern vielmehr an Erkenntnissen von Alfred Adler, Fritz Künke und Harald Schultz-Hencke. Ausgehend von einer empirischen Vergleichsstudie zur Entwicklung von Heimkindern und Pflegekindern entwickelte sie auch neue Versorgungskonzepte. 

 

Dührssens wissenschaftliche Schwerpunkte umfassten ein breites Spektrum; diese fanden Niederschlag in sieben Monographien und mehr als 100 Einzelpublikationen (Nölleke 2019). Zu ihren Forschungsgebieten gehörten die vergleichende Psychotherapieforschung wie auch die Erarbeitung eines Risiko-Index, der wesentliche biographische Einflussvariablen zur Entstehung psychogener Erkrankungen zusammenfasste. 1962 und 1965 publizierte sie Arbeiten zur Leistungsfähigkeit psychoanalytischer Behandlung. Als wesentlicher Beitrag gilt ihr Lehrbuch Analytische Psychotherapie: Theorie – Praxis – Ergebnisse (1972); eine Arbeit zur Konzeption von psychoanalytisch orientierten Behandlungsverfahren, in der sie analytische und dynamische Psychotherapie vergleichend betrachtete.

 

Medizinische Anerkennung der Psychotherapie

Bereits ab den 1950er Jahren publizierte Dührssen empirische Studien zur Wirksamkeit analytisch orientierter Psychotherapien (Duckheim 2021). Diese legten die Grundlagen für ihre späteren katamnestischen Untersuchungen zur Leistungsfähigkeit ambulanter Psychotherapie, die Dührssen 1962 in der Zeitschrift für psychosomatische Medizinund 1965 gemeinsam mit Eduard Jorswieck in der Fachzeitschrift Der Nervenarzt veröffentlichte. Diese Studien zur Effizienz psychotherapeutischer Behandlung gelten als Ausgangspunkt für die Aufnahme der Psychotherapie in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen (1967; vgl. Lockot 2010). Die folgenden dreißig Jahre war Dührssen maßgeblich an der Entwicklung und Ausgestaltung von Psychotherapeut-Richtlinien in der kassenärztlichen Versorgung beteiligt (Duckheim 2019). Dies wird nicht nur als fachliche Anerkennung, sondern auch als finanzielle Absicherung für Therapeut*innen wie auch als Grundlage einer breiten psychotherapeutischen Versorgung der Bevölkerung verstanden (Duckheim 2021).

 

Verhältnis zur Psychiatrie

Annemarie Dührssen war Mitglied in der ab August 1971 von der Bundesregierung einberufenen Sachverständigenkommission zur Psychiatrie-Enquete wie auch in der zugehörigen Nomenklatur-Kommission. Ab Ende Mai 1972 amtierte sie dort als Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Psychotherapie/Psychosomatik“, welcher Vertreter der psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung und wissenschaftlichen Forschung, der Krankenkassen und verschiedener Fachgesellschaften angehörten (Dörre 2021). Die Arbeitsgruppe befasste sich insbesondere mit folgenden Themen: Gutachten zur Epidemiologie der Neurosen, Erhebung über psychotherapeutisch tätige Ärzte, Psychologen und Psychagogen, Umfrage zur psychiatrischen Ausbildung, Weiterbildung und Fortbildung von Ärzten bzw. Psychiatern (in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe „Ausbildung“) (Söhner 2017). Aufgrund massiver Konflikte zur Vorlage des Zwischenberichts im Oktober 1973 innerhalb der Arbeitsgruppe wie auch mit weiteren Angehörigen der Sachverständigenkommission zog sich Dührssen aus dem Engagement weitgehend zurück (Söhner 2020; Dörre 2021).

 

Nach längeren Debatten konstituierte sich ab Anfang 1974 die AG „Psychotherapie/Psychosomatik“ neu und engagierte sich in anderer Zusammensetzung (fünf Arbeitsgruppen sowie eigenes Koordinationsgremium für Psychotherapie) weiter (Söhner 2017). Damit nahm die Psychotherapie Einfluss auf den Abschlussbericht der Psychiatrie-Enquete und die darin enthaltenen Empfehlungen der Sachverständigenkommission.

 

Rezeption

Fachkolleg*innen und Historiker*innen erinnern Dührssen als „eine der bedeutendsten Vertreterinnen der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie in Deutschland“, die „die Entwicklung des Fachs in der Zeit nach 1945 maßgeblich mitbestimmt“ habe (Rüger 1999: 482). Ihre Positionen werden beschrieben als „offen für neue Entwicklungen, undogmatisch und jeglicher Orthodoxie abhold“ (Tschuske 2005: 109).

 

Dührssen wird erinnert als eine in Forschung und Berufspolitik engagierte Person, die das Denken in ihrem Fach wie auch das derzeitige psychotherapeutische Versorgungssystem in Deutschland maßgeblich geprägt hat. Ihre professionelle Grundposition formulierte sie bereits 1949 in ihrer Publikation über Psychopathie und Neurose. Hier bekräftigt Dührssen (1949: 400) klar eine notwendige Verständigung zwischen Psychoanalyse und Psychiatrie: „Eine Verständigung zwischen beiden wissenschaftlichen Disziplinen ohne Polemik und getragen von der Bereitwilligkeit zu eventuell vorzunehmenden sachlichen Korrekturen wird für die weitere wissenschaftliche Entwicklung jedenfalls nur fruchtbar sein.“ 

 

Auszeichnungen

1981: Dr.-Heinrich-Hoffmann-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.

 

Literatur

Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München (AM) (Hg.) (2020): Die Geschichte der Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie. URL: https://psychoanalyse-muenchen.de/geschichte2 (28.04.2021).

Berger M. (2009): Annemarie Dührssen – Ihr Leben und Wirken. In: heilpaedagogik.de (2), S. 14-18.

Castell, R., J. Nedoschull, M. Rupps, D. Bussiek (2003): Geschichte der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Deutschland in den Jahren 1937 bis 1961. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft (DPG) (Hg.) (2021): DPG-Homepage – Informationen – Ehrenmitglieder. URL: https://dpg-psa.de/DPG-Ehrenmitglieder.html (28.04.2021).

Dörre, S. (2017): Fachgesellschaften als Grenzzieher – boundary work in der Psychowissenschaften. Berlin (Typoskript). 

Dörre, S. (2021): „Im wesentlichen von den Psychiatern gesteuert, welche uns das ganze Problem eingebrockt haben.“ Die Psychotherapie in der Psychiatrie-Enquete. In: LuziferAmor – Zeitschrift für Geschichte der Psychoanalyse 67, Sonderheft: 50 Jahre Psychiatrie-Enquete, S. 7-48.

Duckheim, S. (2021): „… daß jedes Besser ein Feind des Guten ist …“ Zu Annemarie Dührssens Plädoyer für eine realitätsgerechte Psychoanalyse im Kontext ihrer Wirksamkeitsstudien. In: LuziferAmor – Zeitschrift für Geschichte der Psychoanalyse 67, Sonderheft: 50 Jahre Psychiatrie-Enquete, S. 49-70.

Duckheim, S. (2019): Annemarie Dührssen oder die gesundheitspolitische Anpassung der Psychoanalyse. In: A. Geisthövel, B. Hitzer (Hg.): Auf der Suche nach einer anderen Medizin. Psychosomatik im 20. Jahrhundert. Frankfurt: Suhrkamp, S. 233-242.

Dührssen, A. (1949): Psychopathie und Neurose. In: Psyche 2, S. 380-400.

Dührssen, A. (1952): Zur Frage der Anlagefaktoren, welche die Persönlichkeitsentwicklung gefährden. In: Psyche 6, S. 67-80.

Dührssen, A. (1954): Psychogene Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Dührssen, A. (1962): Katamnestische Ergebnisse bei 1004 Patienten nach analytischer Psychotherapie. In: Zeitschrift für Psychosomatische Medizin 8, S. 94-113.

Dührssen, A. (1972): Analytische Psychotherapie. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Dührssen, A. (1981): Biographische Anamnese. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Dührssen, A. (1984): Risikofaktoren für die neurotische Krankheitsentwicklung. In: Zeitschrift für Psychosomatische Medizin 30, S. 18-42.

Dührssen, A. (1988): Dynamische Psychotherapie. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Dührssen, A. (1958): Heimkinder und Pflegekinder in ihrer Entwicklung. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Dührssen, A. (1960): Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Dührssen, A. (1943): Zur Kenntnis der Fibrome der Tunica vaginalis testis. Med. Diss. Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin.

Dührssen, A., E. Jorswieck (1965): Eine empirisch-statistische Untersuchung zur Leistungsfähigkeit psychoanalytischer Behandlung. In: Der Nervenarzt 36, S. 166-169. 

Dührssen A., K. Lieberz (1999): Der Risiko-Index. Ein Verfahren zur Einschätzung und Gewichtung von psychosozialen Belastungen in Kindheit und Jugend. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Dührssen, A. (1956/57): Die Beurteilung des Behandlungserfolgs in der Psychotherapie. In: Zeitschrift für Psychosomatische Medizin 3, S. 201-210.

Dührssen, A. (1964): Katamnestische Untersuchungen zur Gruppentherapie. Ergebnisse bei 270 behandelten Patienten fünf Jahre nach Abschluß der Therapie. In: Zeitschrift für Psychosomatische Medizin 10, S. 120-126. Dührssen, A. (1971): Zum 25-jährigen Bestehen des Instituts für Psychogene Erkrankungen der Allgemeinen Ortskrankenkasse Berlin. In: Zeitschrift für Psychosomatische Medizin 17, S. 21-41.

Dührssen, A. (1993): Die ›strenge, tendenzlose Analyse‹ und die Psychoanalyse der Kriegsneurosen. In: Zeitschrift für Psychosomatische Medizin 3, S. 200-204. 

Dührssen, A. (1994): Ein Jahrhundert Psychoanalytische Bewegung in Deutschland. Die Psychotherapie unter dem Einfluß Freuds. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Kreuzer-Haustein, U., G. Schmidt (1996): Kritischer Kommentar zu Annemarie Dührssen. Ein Jahrhundert Psychoanalytische Bewegung in Deutschland. In: Psyche 50, S. 564-574

Lockot, R. (1985): Erinnern und Durcharbeiten. Zur Geschichte der Psychoanalyse und Psychotherapie im Nationalsozialismus. Gießen: Psychosozial-Verlag.

Lockot, R. (1994): Die Reinigung der Psychoanalyse. Die Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft im Spiegel von Dokumenten und Zeitzeugen (1933–1951). Tübingen: Psychosozial-Verlag.

Lockot, R. (2010): DPV und DPG auf dem dünnen Eis der DGPT. Zur Beziehungsgeschichte von Deutscher Psychoanalytischer Vereinigung (DPV) und Deutscher Psychoanalytischer Gesellschaft (DPG) innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Psychotherapie und Tiefenpsychologie (DGPT) bis 1967. In: Psyche 64, S. 1206-1242.

Nölleke, B. (2019; Hg.): Annemarie Dührssen (1916-1998). In: Psychoanalytikerinnen in Deutschland. Hamburg. URL: https://www.psychoanalytikerinnen.de/deutschland_biografien.html#Duehrssen (28.04.2021).

Remschmidt, H. (1999): Nachruf auf Annemarie Dührssen. In: Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie 27, (1), S. 76.

Rudolf, G., U. Ruger (2016): Psychotherapie in sozialer Verantwortung. Annemarie Dührssen und die Entwicklung der Psychotherapie. Stuttgart: Schattauer.

Rüger, U. (1999): In memoriam. Annemarie Dührssen (1916 – 1998). In: Der Nervenarzt 70, S. 482-483.

Schott, H., R. Tölle (2006): Geschichte der Psychiatrie: Krankheitslehren, Irrwege, Behandlungsformen. München: Beck.

Schultz-Venrath, U. (1995): Der Missbrauch von Geschichte als transgenerationelles Traumatisierungsphänomen. Zu Annemarie Dührssens „Ein Jahrhundert Psychoanalytische Bewegung in Deutschland“. In: Psyche 49, S. 392-403. 

Söhner, F. (2021): Zwischen Ablehnung und Anerkennung – die Erinnerung an die Psychotherapie im Reformprozess der Psychiatrie. In: LuziferAmor – Zeitschrift für Geschichte der Psychoanalyse 67, Sonderheft: 50 Jahre Psychiatrie-Enquete, S. 77-91.

Söhner, F., H. Fangerau, T. Becker (2017): Die Psychoanalyse als Impulsgeber für die Psychiatrie-Enquete: Ergebnisse aus Akten und Zeitzeugengesprächen. In: Fortschritte der Neurologie und Psychiatrie 85, (12), S. 728-739. 

Söhner, F., T. Halling, T. Becker, H. Fangerau (2018): Auf dem Weg zur Reform: Ein netzwerkanalytischer Blick auf die Akteure im Vorfeld der ‚Psychiatrie-Enquete‘ von 1971. In: Sudhoffs Archiv 102, S. 172-210. 

Stumm, G., Pritz, A., Gumhalter, P., Nemerski, N., Voracek, M. (Hgs.) (2005): Personenlexikon der Psychotherapie. Wien: Springer, S. 109-110.

Tschuske, V. (2005): Dührssen, Annemarie. In: G. Stumm, A. Pritz, P. Gumhalter, N. Nemerski, M. Voracek (Hgs.) Personenlexikon der Psychotherapie. Wien: Springer, S. 109-110.

Winkler, F. (1999): Leben und wissenschaftliches Werk der Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, Psychotherapeutin sowie Psychoanalytikerin Annemarie Dührssen unter besonderer Berücksichtigung ihres Wirkens für die Kinder- und Jugendpsychiatrie. Diplomarbeit TU Dresden.

 

Felicitas Söhner

 

Zitierweise
Felicitas Söhner (2021): Dührssen, Annemarie.
In: Biographisches Archiv der Psychiatrie.
URL: biapsy.de/index.php/de/9-biographien-a-z/287-duehrssen-annemarie
(Stand vom:29.06.2022)