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Psychiatriehistorische Forschung mit Selbstzeugnissen

 

Burkhart Brückner

 

Das Biographische Archiv der Psychiatrie überträgt partizipatve Konzepte auf das Gebiet der Professionsgeschichte: Wir fragen nach historisch bedeutsamen Beiträgen psychiatrieerfahrener Personen und deren Angehörigen für die Entwicklung des Fachs. Die psychiatrische Patientengeschichte wurde vor dreißig Jahren von dem britischen Medizinhistoriker Roy Porter (1985) systematisch entworfen (nach Vorläufern, vgl. Birnbaum 1920; Mayer-Gross 1924; Peterson 1982; siehe auch Eckart & Jütte 2014, S. 195 ff.), um zu untersuchen, „... was verrückte Leute sagen wollten, was sie beschäftigt hat. Ihre Zeugnisse sagen viel über ihre Hoffnungen und Ängste, die Ungerechtigkeiten, die sie erlitten, und über all das, von dem ich wollte oder dachte, es ist verrückt. Ich möchte einfach und sehr wörtlich sehen, was sie zu sagen haben. Es ist kurios, wie wenig dies getan wurde; wir waren damit beschäftigt, das wegzuerklären, was sie zu sagen haben" (Porter 1987, S. 1).

 

Diese verdrängte Geschichte „von unten“ ist in verschiedenen Untersuchungen aufgegriffen worden, jedoch nur zögerlich im deutschen Sprachraum (z.B. Rotzoll 2013; Schwoch 2013; Osten 2010; Brückner 2007, 2007a, 2006). Aber die Geschichte der subjektiven Quellen reicht bis in die Antike zurück (Brückner 2007; Hodgkin 2007). Publizistisch wahrnehmbare Diskurse im Medium von Selbstberichten begannen in Europa zeitgleich mit der Entstehung der modernen Psychiatrie spätestens Mitte des 18. Jahrhundert im Kontext von Professionalisierungsprozessen in England. In der Spätaufklärung haben sich drei bis heute gültige Formen von Erfahrungsberichten gebildet: die Protestschriften gegen Behandlungsbedingungen, die persönliche Bekenntnisliteratur sowie wissenschaftliche Selbstreflexionen (vgl. Brückner 2007, S. 473 ff.).

 

Die Patientengeschichtsschreibung ist ein Teilgebiet der Sozialgeschichte der Medizin und untersucht die Perspektiven von Patienten und von Nutzern medizinischer Maßnahmen, ihre Lebenswelt und Ansichten, ihr Verhältnis gegenüber Experten oder ihre subjektiven Theorien (Bacopoulos-Viau & Fauvel 2016, Eckart & Jütte 2014, S. 195 ff.; Condrau 2007; Wolf 1998; Lachmund & Stollberg 1995). Erforscht werden offizielle Quellen, etwa Krankenakten und Fotos, aber auch subjektive Quellen wie Autobiographien, Briefe oder Tagebücher. Dabei ist der Begriff des „Patienten“ selbst als soziale Konstruktion zu hinterfragen. Die historische Arbeit mit Selbstzeugnissen kann auf vielfältige Ansätze, Methoden und Arbeitsweisen aufbauen. Das Spektrum der Ansätze ist interdisziplinär und gliedert sich in mindestens zehn Bereiche:

 

  • Ein erster Ansatz wäre es, die Dokumente für sich selbst sprechen zu lassen – als Mittel der Bewältigung und Verständigung und Medium kultureller Identität, teils unmittelbar authentisch (z.B. Schreber 1903; Krauß 1852), teils pragmatisch reflektiert (u. a. Zerchin 1990; Beers 1908; Perceval 1838/40); teils literarisch geformt (z.B. Zürn 1977; Strindberg 1897; Rousseau 1782).
  • Wissenschafts- und psychiatriehistorische Arbeiten umfassen sowohl Sammlungen (u.a. LeCroy & Holschuh 2012; Hornstein 2011; Sommer, Clifford & Norcross 1998; Ingram 1997; Oakes & Kennison 1991; Peterson 1982; Birnbaum 1920) als auch medizin- und sozialhistorische Analysen (z.B. Rotzoll 2013; Schwoch 2013; Blackshaw 2012; Osten 2010; Hornstein 2009; Brückner 2007 u. 2007a; Reaume 2006; McLennan 1992; Porter 1987).
  • Die psychiatrische Pathographik und Biographik, für die Selbstzeugnisse mitunter genutzt werden, ist aus kulturwissenschaftlicher und feministischer Perspektive revidiert worden (z.B. Hubert 2002; Shannonhouse 2000; Duda & Pusch 1992/1999; Furst 1995; Hughes 1993).
  • Mit Methoden der empirischen Sozialforschung werden Dokumente als verbale Daten inhaltsanalytisch untersucht (z.B. Adame & Hornstein 2006; Stanton & Davis 2000; Freedman 1974).
  • Vielfach sind Erfahrungsberichte in therapeutischen Kontexten entstanden (z.B. Furst 1999; Barnes & Berke 1971; Sechehaye 1950).
  • Initiativen aus der Sozialpsychiatrie fördern Selbstzeugnisse als Medium partizipativer Konzepte („Trialog“; z.B. Basset & Stickley 2010; Romme et al. 2009; Bock, Deranders & Esterer 1992; Conti 1978).
  • Die Kunst- und Literaturwissenschaft befasst sich mit dem ästhetischen Stellenwert von Bildern und auch literarischen Selbstzeugnissen aus dem Umfeld der Psychiatrie („Outsider Art“; z.B. im Museum Sammlung Prinzhorn in Heidelberg, vgl. Röske & Rotzoll 2014; Brand-Claussen 2002; Jádi 1985; zur Literatur: Koch & Keßler 1998; Ingram 1991).
  • Zum Teil werden die Quellen im Umfeld der Selbstorganisationen von Psychiatrieerfahrenen beforscht (Costa et al. 2012; Survivors History Group 2011; Sweeny et al. 2009; Stastny & Lehmann 2007; vgl. dazu Brückner 2015; Tomes 2011).
  • Einige Quellen werden im Web dokumentiert und präsentiert (z.B. Asylum Magazine; Survivors History Group; 1st Person).

Das Biographische Archiv der Psychiatrie steht der angloamerikanischen Forschung über publizierte subjektive Quellen nahe. In der Tradition der „cultural studies“ unterstreichen wir die kulturelle und pragmatische Funktion dieser Quellen (vgl. zudem neuerdings das Konzept der „mad studies“: Russo & Beresford 2015; LeFrancois, Menzies & Reaume 2013). Statt von Patienten sprechen wir auch von „Psychiatrieerfahrenen“ oder „Betroffenen“, um sowohl ihre Professionalisierung (Prins 2006) als auch die Betroffenheit von Professionellen (z.B. als Angehörige) in den Blick zu bekommen. Schnittpunkte mit der traditionellen Berufsbiographik der Psychiatrie ergeben sich nicht nur für die Quellenkritik, sondern auch inhaltlich zur Ethik der Behandlungen und zum Arzt-Patientenverhältnis.

 

Die Quellen gelten in der englischsprachigen Forschung als „personal narratives“ oder „first-person accounts“. In der deutschsprachigen Forschung wird die Katgeorie Selbstzeugnis“ genutzt, um gegenüber dem Begriff des „Ego-Dokuments“, der auch Fremdzeugnisse umfasst, die Zuordnung der Texte zu einem auktorialen Subjekt zu betonen (Greyerz 2010). Patientengeschichtliche Forschung lässt sich ebenso mit Daten aus Krankenakten durchführen, in denen sich Briefe, Eingaben oder Bilder finden (z.B. Rotzoll 2013; Reaume 2000). Im Zuge der Quellenkritik interessieren wir uns für die Spielräume der Individuen in den sozialen Systemen, für die Varianten ihrer biographischen Subjektivität, ihre narrativen Konstrukte und insbesondere für die praktischen Folgen ihres Handelns. Die gesamte Forschungsrichtung hat einen ethischen Aspekt, sie mindert die Stigmatisierung Betroffener und fördert eine den subjektiven Quellen angemessene historiographische Praxis.

 

Literatur

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Bacopoulos-Viau, A., & A. Fauvel (2016): The Patient’s Turn. Roy Porter and Psychiatry’s Tales, Thirty Years on. In: Medical History 60,(1), S. 1-18.

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Brückner, B. (2007a): Delirium und Wahn – Geschichte, Selbstzeugnisse und Theorien von der Antike bis 1900. Bd. 2:  Das 19. Jahrhundert – Deutschland. (Schriften zur Wissenschaftsgeschichte, Band XIV). Hürtgenwald: Guido Pressler.

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