Hoffmann, Heinrich

Irrenarzt in Frankfurt am Main und Autor des "Struwwelpeter"

Heinrich Hoffmann ist am 13. Juni 1809 in Frankfurt am Main zur Welt gekommen. Sein Vater war der Architekt Philipp Jakob Hoffmann, seine Mutter die Kaufmannstochter Caroline Marianne Lausberg, die ein halbes Jahr nach seiner Geburt starb. Der Vater heiratete 1812 deren Schwester Antoinette Lausberg, die Heinrich Hoffmann als (Stief-) Mutter großzog.

Lebensweg

Hoffmann besuchte in Frankfurt die Grundschule und das Gymnasium. Auf Anraten des Vaters entschloss er sich zu einem Medizinstudium, das er in Heidelberg und Halle absolvierte und 1833 mit einer gynäkologischen Dissertation abschloss (De phlegmasia alba; vgl. Hach & Hach-Wunderlich 2008). Im Anschluss hielt sich Hoffmann knapp elf Monate in Paris auf, um an verschiedenen Hospitälern praktische Erfahrungen zu sammeln, unter anderem beim Chirurgen Guillaume Dupuytren (1777-1835).

Im August 1834 kehrte Hoffmann nach Frankfurt zurück, um sich als praktischer Arzt und Geburtshelfer niederzulassen. Darüber hinaus engagierte er sich mit befreundeten Kollegen im Rahmen einer „Armenklinik“ für die unentgeltliche Versorgung der Landbevölkerung rund um Frankfurt. 1835 übernahm er zudem die Stelle als Arzt am Leichenhaus auf dem Friedhof in Sachsenhausen. 1845 wurde Hoffmann als Lehrer für Anatomie an das Dr. Senckenbergische Institut in Frankfurt berufen, wo er nicht nur Chirurgengehilfen und an Medizin interessierte Primaner ausbildete, sondern als Pathologe auch umfangreiche Gewebeuntersuchungen anstellte. Bei 150 bis 200 Sektionen jährlich im Institut selbst und in Frankfurter Krankenhäusern galt sein Interesse einer „möglichst genaue[n] Vergleichung der normalen Textur mit der Kranken“ (Hoffmann in einem Brief an einen Freund; Kraske 1938, S. 70 f., vgl. dazu Bauer 2009, S. 109). Dabei bediente er sich der Möglichkeiten der neuen Mikroskopie und vermittelte die Ergebnisse unter anderem im von ihm mitbegründeten Ärztlichen Verein zu Frankfurt a. M. (Bauer 2009, S. 111).

1851 bewarb sich Hoffmann erfolgreich auf die Stelle des Arztes an der 1834 eingerichteten Frankfurter Anstalt für Irre und Epileptische. Sehr früh erkannte er die unhaltbar beengten Zustände des Hauses und startete eine Kampagne für einen Neubau, für den er nach einer dreimonatigen Studienreise durch Europa gemeinsam mit dem jungen Architekten Oskar Pichler ein Konzept erarbeitete. Dank einer geschickten Öffentlichkeitsarbeit konnte Hoffmann die nötigen Mittel für den Neubau akquirieren, das Haus auf dem Affensteiner Feld vor den Toren der Stadt realisieren und im Jahr 1864 mit seinen Patienten beziehen. Er selbst bezog mit seiner Familie eine Wohnung in der Anstalt.

Hoffmann hatte 1840 die Fabrikantentochter Therese Donner (1818-1911) geheiratet. Das Paar brachte drei Kinder zu Welt: Carl, Caroline und Eduard. Für den damals dreijährigen Carl zeichnete und reimte Hoffmann in der Adventszeit des Jahres 1844 die Urfassung des Struwwelpeter. Ein Jahr später publizierte die Literarische Anstalt in Frankfurt a.M. das Bilderbuch unter dem Titel Lustige Geschichten und drollige Bilder; Hoffmann wählte das Pseudonym Reimerich Kinderlieb. 1847 erschien mit der 5. Auflage die endgültige Textfassung, jetzt unter dem Namen des Verfassers, der mit dem Struwwelpeter inzwischen internationale Bekanntheit erlangt hatte.  Hoffmann verfasste weitere Kinderbücher, aber auch Gedichte und mehrere satirische Schriften. Neben seiner ärztlichen und literarischen Tätigkeit gründete er Vereine wie die „Tutti Frutti“, in denen er Frankfurter Kreative und Intellektuelle zusammenbrachte. Zudem war er kommunalpolitisch aktiv – unter anderem als Mitglied in der Frankfurter Gesetzgebenden Versammlung und im 1848 tagenden Vorparlament, das die Nationalversammlung in der Paulskirche vorbereitete. Während er der Revolution anfangs mit großen Hoffnungen entgegensah, war er jedoch von ihrem Verlauf enttäuscht und wandte sich ab. Er verstand sich selbst nicht als Radikaldemokrat, sondern als Verfechter einer konstitutionellen Monarchie. Er begrüßte sowohl die preußische Annexion Frankfurts im Jahr 1866 als auch die Reichsgründung 1871.

Hoffmann leitete die Anstalt für Irre und Epileptische bis er 1888 im Alter von 79 Jahren um die Pensionierung nachsuchte. Er starb am 20. September 1984 an einem Schlaganfall. Die von ihm gebaute Anstalt bestand bis 1929 und wurde dann durch einen Neubau in Frankfurt-Niederrad ersetzt. Heute befindet sich auf dem Affensteiner Feld der Campus West der Goethe-Universität.

Medizinische Positionen

Heinrich Hoffmann galt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Verfechter einer bürgerlich-liberalen Reformpsychiatrie. Er stand dabei als Vertreter einer wissenschaftlich begründeten Psychiatrie in der Tradition von Philipp Pinel (1745-1826), Jean-Étienne Esquirol (1742-1840), Johann Christian Reil (1759-1813) und Wilhelm Griesinger (1817-1868).

Hoffmann war in psychiatrischer Hinsicht Autodidakt. Als er 1851 als Arzt die Anstalt für Irre und Epileptische in Frankfurt übernahm, hatte er nach eigenem Bekunden noch nie eine Irrenanstalt betreten. In Vorbereitung auf seine Aufgabe befasste er sich intensiv mit den theoretischen Grundlagen der Psychiatrie und formulierte seine Position erstmals 1851 in dem Vortrag Die Physiologie der Sinnes-Hallucinationen. Darin hielt er fest: „Seelenleben ist für den Naturforscher gleichbedeutend mit Gehirnfunction“ (Hoffmann 1851, S. 6.). Damit folgte er der von Wilhelm Griesinger formulierten Vorstellung, dass psychische Erkrankungen als Krankheiten des Gehirns zu betrachten seien. Während seiner Zeit als Anstaltsarzt bemühte er sich – unter anderem durch Sektion der Gehirne verstorbener Patientinnen und Patienten – intensiv darum, die physischen Auslöser psychischer Störungen zu lokalisieren.

Ähnlich wie Griesinger hatte Hoffmann einen differenzierten Blick auf die Ursachen seelischer Störungen. Neben rein physischen Faktoren (etwa Syphilis) erkannte er auch biographische und soziale Auslöser (Armut, Missbrauchs- und Gewalterfahrungen) und „gemischte“ Ursachen (z. B. Alkoholismus). Diese Faktoren bezog er in seine therapeutischen Ansätze ein (zum zeitgenössischen Streit um die Ursachenmodelle vgl. Brückner 2023, S. 91 ff.).

In seinem Hauptwerk Beobachtungen und Erfahrungen über Seelenstörung und Epilepsie in der Irren-Anstalt zu Frankfurt am Main (1851-1859) beschriebt Hoffmann zahlreiche Fälle psychischer Störungen und differenziert sie entlang eingeführter Kategorien in Ausprägungen von Melancholie, Manie, partieller Verrücktheit (Monomanie), allgemeiner Verwirrtheit (Paranoia) und Blödsinn (Dementia). Die letzte von ihm behandelte Gruppe ist die der Epileptiker.

In seiner Zeit als Anstaltsarzt lernte er während mehrerer Studienreisen andere Häuser und Psychiater kennen. So traf er im rheinischen Siegburg auf Carl Wigand Maximilian Jacobi (1775-1858), der 1825 die dortige Reformanstalt begründet hatte. Im badischen Illnau lernte er Christian Friedrich Roller (1802-1878) kennen, im württembergischen Winnenthal Ernst Zeller (1830-1902). Alle drei unterstützten in der Folge durch Gutachten das Ansinnen Hoffmanns, die alte Anstalt im Frankfurter Stadtzentrum durch einen Neubau zu ersetzen, der dem Konzept einer integrierten Heil- und Pflegeanstalt folgte, wohnartnah war, und gleichzeitig so viel Platz bieten sollte, dass die verschiedenen Patientengruppen in je eigenen Wohnbereichen untergebracht und behandelt werden konnten. Der Neubau mit im gotischen Stil gehaltener Frontfassade wurde nach fünfjähriger Bauzeit im Mai 1864 eröffnet. Insgesamt bot das Haus Platz für rund 200 Patientinnen und Patienten in Mehrbett- und Einzelzimmern. Geheizt wurden die Zimmer mit Öfen, aber auch heißer Dampf kam zum Erwärmen zentraler Räume und sowie beim Kochen zum Einsatz. Fließendes Wasser und „water closets“ nach englischem Vorbild gehörten ebenso zur Ausstattung wie Doppelglasfenster zur besseren Wärmedämmung. Während die Patientenzimmer außen lagen, war der Zentralbereich der Anlage den Wirtschaftsräumen, der Küche und den Werkstätten vorbehalten – und im ersten Stock der Wohnung des leitenden Arztes Dr. Hoffmann, der seinen Platz im Herz der Anstalt sah.

In der Therapie setzte Hoffmann auf eine Mischung aus medikamentöser Behandlung (Opium, Brech- und Abführmittel), Methoden der Hydrotherapie (kalte Sturzbäder, warme Wannenbäder) und vor allem gezielter Beschäftigungstherapie. Dabei spielte auch Gartenarbeit eine Rolle – alle Wohnbereiche hatte eigene Gärten. Auf Zwangsmittel verzichtete Hoffmann weitgehend.

Als zentral für alle therapeutischen Bemühungen erachtete Hoffmann das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patienten. Bezeichnend ist sein Wunsch, der Eintritt des Arztes in eine Krankenabtheilung müsse etwas vom Sonnenaufgang an sich tragen, er müsse Licht und Wärme verbreiten.“ (Hoffmann 1884, S. 269). Denn: „Was du nicht durch dein Wissen und deine Kunst dem Kranken leisten kannst, das gib ihm durch Theilnahme und Liebe. Und beim Himmel! es wird der Liebe der grössere Theil deiner Aufgabe zufallen!“ (ebd.). Dass Hoffmann eine bemerkenswerte Einfühlung in die Leiden seiner Patienten an den Tag legte, spiegelt sich auch in von ihm als Lyriker verfassten Gedichten, etwa in Der Wahnsinnige im Irrenhaus, das in der Zeile gipfelt: „Gestorben leben thut so grässlich weh‘“ (Hoffmann 1873, S. 226).

Nachwirkung

Hoffmanns Wirkung als Irrenarzt beschränkt sich weitgehend auf seine regionalgeschichtliche Bedeutung als Reformer der hessischen und Frankfurter Psychiatrie seiner Zeit. 1926 veröffentlichte Hoffmanns Enkel Eduard Hessenberg (1871-1933) die Lebenserinnerungen seines Großvaters unter dem Titel Struwwelpeter-Hoffmann erzählt aus seinem Leben. Ein Teil der medizinischen Schriften ist von Gerhard H. Herzog und Helmut Siefert 1990 neu herausgegeben worden. Weitaus größere Resonanz erfuhr sein Struwwelpeter als das – wie manche Interpreten behaupten – „einflussreichste Werk der Kinderliteratur des 19. Jahrhunderts“ (Sauer 2022).

Es gibt viele Versuche, diese – auch für Hoffmann überraschende – Resonanz zu erklären. Als ein Faktor für den frühen Erfolg gilt die zur Biedermeierzeit revolutionäre Präsentation eines Bilderbuchs in Form von dramaturgisch durchkomponierten Bildgeschichten mit einprägsamen Reimen und drastischen Darstellungen (vgl. Könneker 1977, S. 86-97).

Eine zweite Erklärungsebene zielt auf die den Geschichten zugrunde liegende Psychologie. Aus den Figuren – dem Paulinchen, dem Suppenkaspar, dem Hanns-Guck-in-die-Luft – lassen sich „Archetypen menschlichen Verhaltens ableiten (…) – die Unvorsichtige, der Verweigerer, der Tagträumer und so fort.“ (Zekorn-von Bebenburg 2015, S. 42). Das führt zu der Ambivalenz, dass die kindlichen Leser, die doch vorgeblich vom Verhalten der Protagonisten abgeschreckt werden sollen, in Wahrheit mit ihnen mitfühlen. Der Struwwelpeter erscheint so nicht als Schreckensbild, wie die Verse behaupten („pfui“!), sondern als heimlicher Held. „Daß die Geschichten pädagogische Lehren vermitteln, sie durch die Darstellungsweise aber gleichzeitig unterlaufen, ist eine der entscheidenden Ursachen für die enorme Wirkung“ (Friese 1995, S. 368). Diese „subversiven Darstellungsstrategien“ (ebd., S. 370) musste sich Hoffmann bereits kurz nach Erscheinen vorwerfen lassen: „das Tadelnswerthe wird spaßhaft behandelt, und es versteht sich von selbst, daß die kleinen Leser sich nach Kräften bemühen, die Eigenheiten der interessanten Hauptpersonen alsbald nachzuahmen (…)“, so der Pädagoge Karl Macke 1852 (zitiert nach Friese 1995, S. 370).

Vor allem seit den 1960er-Jahren ist der Struwwelpeter für das Gegenteil angegriffen worden – nicht für eine subversive, sondern eine vermeintlich repressive Grundhaltung. Die grausame Darstellung der Folgen kindlichen Fehlverhaltens sei schwarze Pädagogik, befand die antiautoritäre Bewegung (vgl. Vogt & Vogt 1974, Dahrendorf 1979, S. 39). Friedrich Karl Waechter veröffentliche 1970 Der Anti-Struwwelpeter oder listige Geschichten und knallige Bilder, dessen Vorspruch mit den Zeilen endet: „Darum sei nicht fromm und brav/ wie ein angepflocktes Schaf,/ sondern wie die klugen Kinder/ froh und frei. Das ist gesünder.“ Diese Kritik am Struwwelpeter zieht sich in Teilen bis in aktuelle Bewertungen, etwa von Bettina Matl (2016, S. 91): „Auch wenn Hoffmann vieles in seinem Werk ironisch meinte, stehen die Geschichten dennoch für eine schwarze Pädagogik und eine verlorene Kindheit.“  Gleichzeitig entdecken zeitgenössische Kinderbuchautoren die Motivik, den Humor und den Geist des Struwwelpeter neu und übertragen ihn in die aktuelle Erlebniswelt von Kindern – etwa in dem Bilderbuch Lola rast und andere schreckliche Geschichten (Bredow & Kuhl 2009). Angelika Ohland (2009) schrieb in der taz über Lola rast, dass der Struwwelpeter, „nach Jahrzehnten der „Struwwelpeter“-Verachtung plötzlich in neuem Licht erscheint: weniger als besonders gemeine Ausgeburt Schwarzer Pädagogik denn als Katastrophenszenario mit kathartischer Wirkung.“ Das Fazit der Rezensentin: „Kinder brauchen böse Bücher.“ Die Diskussion über Heinrich Hoffmanns Struwwelpeter reißt auch 180 Jahre nach seinem Erscheinen nicht ab.

1977 wurde in Frankfurt das Heinrich-Hoffmann- und Struwwelpeter-Museum gegründet, es befindet sich seit 2019 unter Trägerschaft eines gemeinnützigen Inklusionsbetriebs in der neuen Frankfurter Altstadt und zeigt einen Überblick zu Hoffmanns Schaffen mit Fokus auf dem Kinderbuch.

Literatur

Bauer, T. (2009): Mit Leib und Seele Arzt. Der Praktiker Heinrich Hoffmann (1834-1851). In: W. P. Cilleßen; J. W. Huntebrinker: Heinrich Hoffmann – Peter Struwwel. Ein Frankfurter Leben 1809-1894. Frankfurt: Michael Imhof Verlag, S. 95-113.

Bauer, T. (2021): Hoffmann, Heinrich. In: Greve, C.; S. Hock: Frankfurter Personenlexikon. Online: https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2763, Stand 10.9.2021, abgerufen am 3.3.2026.

Brückner, B. (2023): Kurze Geschichte der Psychiatrie. Köln: utb/Psychiatrie-Verlag.

Dahrendorf, M. (1979): Der Ideologietransport in der klassischen Kinderliteratur: vom Struwwelpeter zum Anti-Struwwelpeter. In: M. Gorschenek; A. Rucktäschel (Hg.): Kinder- und Jugendliteratur. München: utb/ Fink-Verlag, S. 20-48.

Eckart, W. U. (2009): „Ich war recht fleissig und präparierte meine Sachen gut.“ Heinrich Hoffmanns Studienjahre in Heidelberg und Halle (1829-1833). In: In: W. P. Cilleßen; J. W. Huntebrinker (2009): Heinrich Hoffmann – Peter Struwwel. Ein Frankfurter Leben 1809-1894. Frankfurt am Main: Michael Imhof Verlag, S. 55-69.

Hessenberg, E. (1926): Struwwelpeter-Hoffmann erzählt aus seinem Leben, Lebenserinnerungen Dr. Heinrich Hoffmanns. Frankfurt am Main: Englert & Schlosser.

Friese, I. (1995): Heinrich Hoffmanns „Der Struwwelpeter“. In: B. Hurrelmann (Hg.): Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur- Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag.

Hach, W.; V. Hach-Wunderle (2008): De Phlegmasia alba. Phlebologie 37(6), S. 301–307.

Herzog, G. H.; M. Herzog-Hoinkis; H. Siefert (1995): Heinrich Hoffmann. Leben und Werk in Texten und Bildern. Frankfurt am Main: Insel Verlag.

Hoffmann, H. (1833): De phlegmasia alba: dissertatio inauguralis. Frankfurt am Main: Broenner.

Hoffmann, H. (1847): Der Struwwelpeter oder lustige Geschichten und drollige Bilder für Kinder von 3–6 Jahren. 5. Auflage. Frankfurt am Main: Literarische Anstalt.

Hoffmann, H. (1851): Die Physiologie der Sinnes-Hallucinationen. Frankfurt am Main: Literarische Anstalt.

Hoffmann, H. (1859): Beobachtungen und Erfahrungen über Seelenstörung und Epilepsie in der Irren-Anstalt zu Frankfurt am Main (1851-1859). Frankfurt am Main: Literarische Anstalt.

Hoffmann-Donner, H. (1873): Auf heiteren Pfaden. Gesammelte Gedichte. Zweite sehr vermehrte Auflage. Frankfurt am Main: Literarische Anstalt Rütten & Löning.

Hoffmann, H. (1884): Zur Feier des Fünfzigsten Doctor-Jubiläums von Geh. San. Rath Heinrich Hoffmann am 10. August 1883. Tischrede von Dr. Schoelles / Antwort des Jubilars. In: Aerztlicher Verein (Hg.): Jahresbericht ueber die Verwaltung des Medicinalwesens, die Krankenanstalten und die Oeffentlichen Gesundheitsverhaeltnisse der Stadt Frankfurt A. M., XXVII. Jahrgang 1883. Frankfurt am Main: J. D. Sauerlaenders Verlag, S. 260-272.

Hoffmann, H. (1985): Lebenserinnerungen. Hg. von G. H. Herzog und H. Siefert. Frankfurt am Main: Insel-Verlag.

Hoffmann, H. (1986): Humoristische Studien und Satiren, Hg. von G. H. Herzog und H. Siefert. Frankfurt am Main: Insel Verlag.

Hoffmann, H. (1987): Gesammelte Gedichte, Zeichnungen und Karikaturen. Hg. von G. H. Herzog und H. Siefert. Frankfurt am Main: Insel-Verlag.

Hoffmann, H. (1990): Schriften zur Psychiatrie. Hg. von G. H. Herzog und H. Siefert. Frankfurt am Main: Insel Verlag.

Huntebrinker, J. W. (2009): „Ohne Beschäftigung keine geistige Genesung“. Leben in der Frankfurter „Anstalt für Irre und Epileptische“. In: Cilleßen, W. P.; J. W. Huntebrinker (Hg.): Heinrich Hoffmann – Peter Struwwel. Ein Frankfurter Leben 1809-1894. Frankfurt am Main: S. 273-291.

Huntebrinker, J. W. (2009): „Ich bin nicht irr, Herr Doktor“ – Auszüge aus Patientenakten der Frankfurter Irrenstalt. In: Cilleßen, W. P.; J. W. Huntebrinker (Hg.): Heinrich Hoffmann – Peter Struwwel, Ein Frankfurter Leben 1809-1894. Frankfurt am Main: S. 293-309.

Könneker, M.-L. (1977): Dr. Heinrich Hoffmanns „Struwwelpeter“. Untersuchungen zur Entstehungs- und Funktionsgeschichte eines bürgerlichen Bilderbuchs, Stuttgart: J. B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung.

Kraske, H. (1938): Briefe Heinrich Hoffmanns an einen Jugendfreund. In: Archiv für Frankfurts Geschichte und Kunst (4. Folge) 36 , S. 63-82

Matl, B. (2016): „Der Struwwelpeter – Faszination und Reformierungen“. Ausgewählte Aspekte der Anpassung eines Kinderbuchbestsellers an pädagogische Diskurse der Zeit. Masterarbeit. Graz: Karl-Franzens-Universität.

Ohland, A.: jugend liest: Kinder brauchen so böse Bücher! taz vom 4. April 2009. Online: https://taz.de/Kinder-brauchen-so-boese-Buecher/!684702/ (abgerufen am 12. 3. 2026).

Sauer, W. (2022): Hoffmann, Heinrich: Struwwelpeter. In: KinderJugendmedien.de. Erstveröffentlichung: 08.10.2015. (Zuletzt aktualisiert am: 06.02.2022). Online: https://www.kinderundjugendmedien.de/werke/1344-hoffmann-heinrich-struwwelpeter. Zugriffsdatum: 12.07.2025).

Vogt, E.; J. Vogt: „Und höre nur, wie bös er war“. Randbemerkungen zu einem Klassiker für Kinder. In: D. Richter; J. Vogt (Hg.): Die heimlichen Erzieher. Kinderbücher und politisches Lernen. Reinbek: Rowohlt Verlag, S. 11-30.

Von Bredow, W.; A. Kuhl (2009): Lola rast und andere Geschichten. Leipzig: Klett Kinderbuch.

Waechter, F. K. (1970): Der Anti-Struwwelpeter oder listige Geschichte und knallige Bilder. Darmstadt: Melzer Verlag

Zekorn-von Bebenburg, B. (2015): Struwwelpeter wird Soldat. Der Erste Weltkrieg in Karikaturen und Kinderbüchern. In: Struwwelpost [Freundeskreis Struwwelpeter-Museum, Frankfurt am Main] 21, S. 42-44.

Torsten Weiler

Foto: Johann Philipp Hoff, Portraitfoto des Heinrich Hoffmann, 1861 (Historisches Museum Frankfurt; Signatur C28122a).

Zitierweise

Torsten Weiler

(2026):
Hoffmann, Heinrich

In: Biographisches Archiv der Psychiatrie.

URL: https://biapsy.de/hoffmann-heinrich
Stand vom:
12.04.2026